Praxis für Psychotherapie und Psychoanalyse
 
Gerhard Pinkert 
 



Wann Psychotherapie?


Eine wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie oder Psychoanalyse ist der Wunsch, etwas verändern zu wollen, sowie eine grundsätzliche Bereitschaft, sich mit seinen Gefühlen und dem Erleben auseinanderzusetzen und sich dabei unterstützen zu lassen. 

Die Angelegenheiten, in denen Menschen Therapeuten aufsuchen, sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. In unserer ersten Sitzung werden wir ausführlich über Ihre Ziele und Erwartungen sprechen, damit Sie entscheiden können, ob wir zusammenpassen.


Bei folgenden Problemen wäre eine Psychotherapie ratsam und sinnvoll:


  • Körperliche Beschwerden ohne ärztlich feststellbare körperliche Ursache: Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Beklemmungsgefühle

  • Angstzustände (Angst vor dem Sterben, Prüfungsangst, Phobien, Angst vor Entscheidungen)

  • Antriebslosigkeit, Erschöpfungszustände, Überforderung, Lustlosigkeit, Niedergeschlagenheit

  • Belastende Scham- und Schuldgefühle, Hassgefühle

  • Gefühle der Minderwertigkeit, Selbstwertprobleme

  • Gefühle der Sinnlosigkeit

  • Traurigkeit, Einsamkeit

  • Schwere Krisen (Krankheit, Tod, Unfall, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung etc.)

  • Suizidgedanken

  • Suchtprobleme (Alkoholsucht, Drogensucht, Computersucht, Esssucht)

  • Essstörungen (Bulimie, Anorexie, Binge Eating etc.)

  • Soziale Probleme

  • Zwangsgedanken, zwanghaftes Verhalten

Eine Psychotherapie kann auch ohne das Vorliegen einer krankheitswertigen Störung in Anspruch genommen werden, um sich selber besser kennenzulernen, seine persönliche Entwicklung zu fördern oder sein Selbstwertgefühl und seine Lebensfreude zu steigern.


Ablauf der Psychotherapie

Erstgespräch

Das Erstgespräch ist unverbindlich und dient der ersten Abklärung und dem persönlichen Kennenlernen. Bei einem Erstgespräch werden die aktuelle Problematik, die Motivation und die Erwartungen des Patienten besprochen und die Rahmenbedingungen werden erklärt. Hier hat der Patient, als auch der Therapeut die Möglichkeit abzuklären, ob eine weitere gemeinsame Arbeit möglich ist. 

Verlauf der Therapie 

Eine Psychotherapie verläuft immer individuell und bei jedem Patienten unterschiedlich. Oft zeigen sich erste Erfolge schon nach einigen Stunden, wobei aber nie eine Erfolgsgarantie gegeben werden kann. Auch Phasen mit Rückschlägen, Demotivation und Skepsis können auftreten und sollten auf jeden Fall in der Therapie besprochen werden. 

Dauer und Frequenz einer Psychotherapie 

Die Frequenz der Einheiten und die Gesamtdauer der Therapie richten sich nach der individuellen Problemstellung des Patienten und seinen Möglichkeiten. Die Dauer sowie die Frequenz hängt vom Psychotherapieziel und der Schwere und Art der Erkrankung zusammen - eine genaue Prognose kann vorab schwer gegeben werden. Eine Therapiesitzung dauert 50 Minuten. 

 Abschluss der Therapie

Die Therapie wird gemeinsam abgeschlossen, wenn das gewünschte Therapieziel erreicht ist  bzw. wenn eine Therapie in der vorliegenden Konstellation nicht mehr nötig oder sinnvoll erscheint.

 Absageregelung und Schweigepflicht 

 Absageregelung

Bereits ausgemachte Stunden müssen spätestens 48 Stunden vorher abgesagt werden. Anderenfalls muss die versäumte Stunde zu 100% bezahlt werden. 

Schweigepflicht

Psychotherapeuten sind aufgrund des Psychotherapiegesetzes zur Verschwiegenheit über alle Inhalte einer Therapie verpflichtet. Die Verschwiegenheitspflicht ist Grundlage für das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Therapeut und Patient.