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Was ist Psychotherapie?

In Österreich ist der gesetzliche Rahmen zur Ausübung der Psychotherapie durch das Psychotherapiegesetz geregelt.

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich belegtes, eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen oder psychosozialen Verhaltensstörungen und seelischen Leidenszuständen. Dazu zählen auch psychosomatisch bedingte seelische Erkrankungen.

Das Ziel einer Psychotherapie ist es, mit anerkannten, wissenschaftlich fundierten Methoden, psychisches Leid zu lindern oder zu heilen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu verändern, in Lebenskrisen zu unterstützen, sowie persönliche Entwicklung und seelische Gesundheit zu fördern.

Das Gespräch zwischen PatientIn und Therapeut steht im Zentrum der psychotherapeutischen Arbeit. Es gibt kein festgelegtes Schema für den Ablauf einer Psychotherapie. Sie wird individuell auf die Bedürfnisse und die Persönlichkeit des Patienten angewandt. Das konkrete Ziel einer Psychotherapie ist nicht vorgegeben, sondern wird zu Beginn der Behandlung zwischen Therapeut und PatientIn besprochen.

In Österreich gibt es derzeit 23 unterschiedliche Methoden, die durch die Anerkennung des Bundesministeriums für Gesundheit approbiert und gemäß dem Psychotherapiegesetz von 1990 zugelassen sind. Dazu zählt auch die Methode der Psychoanalyse.


 

Psychoanalyse

Die Psychoanalyse ist ein gesprächsorientiertes Verfahren auf psychologischer Grundlage. Hierzu zählen die klassische Psychoanalyse, die analytische Psychotherapie und die Fokaltherapie.

Die Psychoanalyse wurde Ende des 19. Jahrhunderts von dem Neurologen Sigmund Freud in Wien begründet. Diese Methode ist das älteste psychotherapeutische Verfahren und die Grundlage vieler später entstandener Therapieverfahren. Freud selbst veränderte das Verfahren kontinuierlich.

Die Vorgehensweise der Psychoanalyse wird als Einzel-, Gruppen-, Paar- und Familientherapie angeboten. Im Vorgehen wird zwischen der klassischen Psychoanalyse, psychoanalytischer Psychotherapie und Fokaltherapie unterschieden.

Die Psychotherapie bzw. die Psychoanalyse findet immer im Einzelsetting statt, wobei der/die PatientIn sitzt oder liegt. Im Setting der liegenden Therapie entsteht dadurch kein Blickkontakt zwischen PatientIn und Analytiker. Der/Die PatientIn wird im sitzenden oder liegenden Setting aufgefordert, alles zu sagen, was ihm/ihr durch den Kopf geht, egal wie lächerlich, peinlich, nebensächlich diese Gedanken erscheinen (freie Assoziation).

Durch die Methode der freien Assoziation, der Traumanalyse, der Widerstandsanalyse und der Übertragungsanalyse soll der Zugang zum Unbewussten ermöglicht werden. Somit werden die unbewussten Konflikte bewusst und nachträglich durch Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten verarbeitet.



Liebe Grüße an Christoph ...